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Andere Berliner Vernetzungen gegen Immobilienfirmen - Druckversion

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Andere Berliner Vernetzungen gegen Immobilienfirmen - Heinz - 12.05.2018

Morgen gibt es eine Vernetzungsveranstaltung zum Immobilienunternehmer Padovicz in der Liebigstr. 34 in Friedrichshain:
https://radar.squat.net/en/event/discussion-and-chaos-days/2018-05-13/info-und-vernetzungsveranstaltung-zu-padovicz-hausern

Der Immobilienkonzern ADO (dem vielleicht noch mehr Wohnungen in Berlin gehören als Akelius) hat ebenfalls schon dafür gesorgt, dass sich Leute vernetzen und auf seine miesen Praktiken aufmerksam machen:
https://www.bmgev.de/mieterecho/mieterecho-online/ado-properties-sa.html

Das größte Immobilienunternehmen ist aber "Deutsche Wohnen", gegen das sich ebenfalls schon in mehreren Stadtteilen Leute zusammenschließen:
http://deutsche-wohnen-protest.de/

Ein kleineres Projekt: Unter der Email-Adresse [email protected] suchen Leute aus Charlottenburg andere Menschen, die in einem Haus wohnen, das von der Hausverwaltung "GEFI – Gesellschaft für Immobilienverwaltung mbH & Co KG" verwaltet wird, oder der "Düsseldorfer und Berliner Grundvermögen GmbH" gehört. Diese Firma ist 2016 damit aufgefallen, dass sie ein Kreuzberger Haus kaufte und sofort einem Mieter, der schon 30 Jahre dort gewohnt hatte, kündigte. Es kam zur Zwangsräumung. Beim ersten Termin wurde die aber verhindert: http://berlin.zwangsraeumungverhindern.org/2016/11/24/do-24-11-zwangsraeumung-im-wrangelkiez-verhindert/


RE: Andere Berliner Vernetzungen gegen Immobilienfirmen - akelius-mietervernetzung - 08.06.2018

Eine Aktion der Deutsche Wohnen MieterInnen am 15. Juni 2018 ab 11 Uhr

Eure Dämmung führt zu Enthemmung
MieterInnenprotest bei der Deutsche Wohnen AG – anlässlich der Hauptversammlung der Aktionär*innen in Frankfurt am Main!

Kundgebung vor dem Verwaltungsgebäude der Deutsche Wohnen AG am Freitag, 15. Juni, ab 11 Uhr, Mecklenburgische Str. 57, Berlin-Charlottenburg.

Die Deutsche Wohnen AG (DW) ist nach wie vor der größte private Wohnungseigentümer in Berlin – mit fast 110.000 Wohnungen. Diesen Bestand konnte sie nur erreichen, weil 2004 in einem fatalen Schritt des damaligen SPD-PDS-Senats ganze Siedlungen des sozialen Wohnungsbaus privatisiert wurden.
Die DW ist ein börsennotierter Konzern: Sie muss ständig Rendite hervorbringen. Dazu wendet sie eine aggressive Mietsteigerungspolitik an. Ganz offen attackiert sie die Mietpreisbremse. Modernisierungen zwecks Mietsteigerung führt die DW durch – dringend nötige Sanierungsarbeiten dagegen schiebt sie gern mal auf die lange Bank. Und so leiden wir Mieter*innen weiter unter Schimmelbefall und ausgefallenen Heizungen in unseren Wohnungen.
Vor allem energetische Sanierung schätzt die DW: Hier können die Kosten anteilig auf die Mieter*innen umgelegt werden. Die Politik hat unter unserem Druck in einzelnen Siedlungen einschränkende Regelungen ausgehandelt, doch diese bieten nur geringfügige Verbesserungen – und das auch nicht für alle.

Daher kämpfen wir weiter. Wir organisieren uns in mehr als einem Dutzend Mieter*innen-Initiativen in vielen Siedlungen der Deutschen Wohnen. Nur gemeinsam können wir etwas erreichen.
Und wenn wie jetzt die Aktionär*innen in Frankfurt zusammenkommen, dann treffen auch wir uns vor der DW Zentrale, um Solidarität zu leben und zu zeigen: Wir kommen wieder, bis unsere Forderungen erfüllt sind.

Wir fordern:

Abschaffung §559 BGB (Abwälzung der Kosten energetischer Modernisierung auf die Miete)
Die Enteignung der Deutsche Wohnen und anderer skrupelloseer Immobilienunternehmen zur Überführung der Bestände in die öffentliche Hand unter Mitbestimmung durch die Mieter*innschaft


Von der Otto-Suhr-Siedlung aus wird es eine gemeinsame Anreise per Reisebus geben. Kommt alle um 10:00 Uhr zum Treffpunkt vor der Sportsbar (Kommandantenstraße 33). Wer nicht so gut zu Fuß ist, bekommt einen Platz und wir anderen fahren gemeinsam mit der BVG.


RE: Andere Berliner Vernetzungen gegen Immobilienfirmen - akelius-mietervernetzung - 22.06.2018

Die Mieter*innen des Immobilienunternehmens Padovicz, bzw. der zuarbeitenden Hausverwaltungen: 
- Berlin Projekt Immobilien Management GmbH und Siganadia
- VIVO Hausverwaltung
- Factor Grundstücksentwicklungsgesellschaft GmbH
- Dr. House Solutions Service GmbH 
organisieren sich und laden ein zum:

5. KIEZSPAZIERGANG GEGEN VERDRÄNGUNG AM SONNTAG, 24. JUNI 2018, UM 16 UHR
START: BOXHAGENER PLATZ, GRÜNFLÄCHE

Mehr Infos unter:
https://padowatch.noblogs.org/


RE: Andere Berliner Vernetzungen gegen Immobilienfirmen - akelius-mietervernetzung - 07.12.2018

***Aufruf zur Kundgebung „Karl-Marx-Allee retten!" 09.12. 11 Uhr Willy-Brandt-Haus***

Europa fängt von unten an: Karl-Marx-Alle retten! Letzte Chance!
Mieter*innen-Protest vor der SPD-Zentrale

Berlin wird verkauft. Diesmal trifft es die Karl-Marx-Allee, wo zum Weihnachtsfest 700 Wohnungen an die Deutsche Wohnen SE fallen – Berlins größter und berüchtigster Vermieter. Die SPD Berlin verhindert in dieser Krise den Rückkauf von 620 Wohnungen in der Karl-Marx-Allee durch die Stadt. Durch ein Treuhand-Modell des Bezirks könnten die Wohnungen für eine Kommunale Wohnungsbaugesellschaft gesichert werden. Dennoch stellt sich Finanzsenator Kollatz (SPD) dem Mieter*innenschutz entgegen: statt einer Kommunalen Lösung will er, dass die MieterInnen sich verschulden und selbst kaufen. Die Zerschlagung der Karl-Marx-Allee nimmt Kollatz in Kauf. Ebenso, dass viele der einzeln gekauften Wohnungen schon in wenigen Jahren wieder auf dem Markt landen werden – als Spekulationsobjekte.

Bereits am Dienstag den 11.12. will der Senat entscheiden: Wird die Stadt dem Treuhänder-Modell folgen oder setzt sich Kollatz mit seinem Privatkauf-Modell, das nur für einen kleinen Bruchteil der Mieter*innen eine rettende Perspektive bietet?

Die SPD muss sich entscheiden: kommunales Wohnen oder private Spekulation, Sicherheit für Alle oder Eigentum für Wenige. Wir wollen daher auf der SPD-Europakonferenz am 9.12.2018 Druck für die
Rekommunalisierung der Karl-Marx-Allee machen. Denn Europa fängt von unten an!

Im Willy Brandt Haus werden neben Berlins Bürgermeister Michael Müller weitere Berliner SPD-PolitikerInnen vor Ort sein. Hier werden wir zeigen, was wir von Privatisierungen und dem Verkauf an die Deutsche Wohnen halten.

Seid dabei, unterstützt die MieterInnen und rettet die Karl-Marx-Allee:
09.12. um 11 Uhr vor dem Willy-Brandt-Haus, Wilhelmstr. 14 Ecke Stresemannstr. 28, U-Bhf. Hallesches Tor oder Möckernbrücke

www.dwenteignen.de