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Rechtsanwält*innen - fuchsia - 25.01.2019

Liebe Mitglieder der Akelius-Vernetzung,


gegen Akelius sind ja schon etliche Mieter*innen verschiedenster Fälle vorgegangen.
Auch ich muss mich langsam wappnen und hatte mir in diesem Forum konkrete Fälle,

Bzw. am besten eine handvoll Rechtanwält*innen erhofft, die speziell mit Akelius Erfahrung haben.

An alle, die Erfolge gegen Akelius erzielt haben: Ich wäre euch im eine Nennung der Anwält*innen sehr dankbar.

Beim Mieterverein stand ich bereits mehrmals auf der Matte und auch die Anwält*innen
von den Vollversammlungen im Aquarium sind mir vertraut. 


Mit solidarischen Grüßen,

fuchsia


RE: Rechtsanwält*innen - akelius-mietervernetzung - 11.02.2019

Allen Mieter*innen von Akelius wird dringend geraten eine Mietrechtsschutzversicherung abzuschließen. Darüber kann man* sich jederzeit kostenlos von Anwält*innen beraten lassen und bekommt für Fälle, die nach Ablauf der Wartezeit entstanden sind, die Prozesskosten übernommen. 


Erfahrungen gibt es mit der Berliner Mietergemeinschaft und dem Berliner Mieterverein: 

Berliner Mietergemeinschaft e.V.
https://www.bmgev.de/
Eine Jahremitgliedschaft incl. Rechtsschutz-Versicherung kostet dort 75,- (ermäßigt 51,- ) pro Jahr. Wartezeit: ein Monat.
https://www.bmgev.de/verein/beitrittserklaerung.html
Für die Beratung stehen eine Vielzahl von Beratungsstellen zur Verfügung. Im Klagefall ist man* nicht an die Anwält*innen des Vereins gebunden, sondern die Kosten werden auch für andere Mietrechtsanwält*innen übernommen. Eine sehr umfangreiche Sammlung von Tipps zu den verschiedensten Problemen mit Vermietern stellt der Verein online zur Verfügung: https://www.bmgev.de/mietrecht/infoschriften.html

Ebenso lohnt sich eine Mitgliedschaft beim Berliner Mieterverein: 
https://www.berliner-mieterverein.de/
English: https://www.berliner-mieterverein.de/sprachen/englisch.htm
Infos zu den Preisen und Leistungen für Mitglieder:
https://www.berliner-mieterverein.de/mitgliedsbeitraege-und-leistungen.htm
Bei diesem Verein hat man* ebenso mehrere Beratungsstellen und im Klagefall die freie Wahl der Anwält*innen. Zusätzlich bietet der Verein an, den Schriftverkehr für die Mieter*innen, z.B. bei Betriebskostenwidersprüchen zu übernehmen. Der Verein ist in der Öffentlichkeit sehr präsent. In der Broschüre des Vereins "In 7 Schritten zur aktiven Mieterinitiative" gibt es Infos über verschiedene Ansätze sich als Mieter*innen zu organisieren und institutionelle Unterstützung zu suchen: https://www.berliner-mieterverein.de/mieterinitiativen.htm
Die Beiträge für den Berliner Mieterverein werden für Leistungsbezieher*innen nach SGB II/XII auf Antrag vom JobCenter erstattet.


Die Vernetzung der Akelius-Mieter*innen arbeitet sehr gut und eng zusammen mit folgenden Anwält*innen:

RA Benjamin Hersch
Kanzlei: Yorckstraße 26, 10965 Berlin - Kreuzberg
Kontakt: Telefon: 030 - 455 00 00 // Fax: 030 - 455 000 99 // Email: [email protected] 
http://www.kanzlei-moeckernkiez.de/Rechtsanwalt-Hersch.php
Englisch: http://www.kanzlei-moeckernkiez.de/en/Benjamin-Hersch.php

RA Carola Handwerg
Kanzlei: Hiddenseer Str. 1 A, 10437 Berlin - Prenzlauer Berg
Kontakt: Telefon: 030 - 470 55 183  // Fax: 030 - 470 55 185 // Email: [email protected]
http://www.chandwerg.de

RA Hannes Poggemann
Kanzlei: Gneisenaustraße 2A Aufgang III, 2. OG, 10961 Berlin -  Kreuzberg
Kontakt:  Telefon: 030 - 694 26 22 // Fax: 030 - 694 26 90 // Email: [email protected]
https://www.ra-poggemann.de/

Alle drei vertreten ausschließlich Mieter*innen, sind kämpferisch und haben umfangreiche Erfahrungen mit Akelius. Sie sind die Anwält*innen unseres Vertrauens.


Wir empfehlen allen, wo es nur geht sich gegen Akelius zu wehren, notfalls auch juristisch. Akelius wendet gegen uns Mieter*innen oft Tricks und Drohungen an, befindet sich damit aber häufig im Unrecht. Falsche Nebenkostenabrechnungen, zu kurze Fristen, überhöhte Mieten oder Mieterhöhungen, falsche Behauptungen, ungenügende Nachweise, ungenehmigte Bauarbeiten etc. Wenn wir alle nur "Mieter*innen nach Vorschrift" sind und Akelius nichts durchgehen lassen, was nicht sein muss, haben wir schon sehr viel gewonnen.

Lassen wir uns nicht einschüchtern, sondern kämpfen wir für unsere Rechte!